All das, das mich freut, inspiriert, berührt & bewegt, findet hier Platz. Ob Gedichte, Bücher, Lieder, Bilder, Kochrezepte oder persönlichen Gedanken. Es wird bunt!

Dezember 2021

In unseren Lebensmitteln steckt die Energie fürs Leben und so viel Gutes. Allerdings gibt es, wenn es ums Essen geht, nicht nur den Gesundheitswert. Wie wäre es in der Adventzeit neben den "Gesundheitswert" auch andere Werte aufleuchten zu lassen?

 

In der stillen Zeit versüßen uns Kekse , eine gute Tasse Tee und Kerzenschein die Abende. Werden wir den Keksen gerecht, wenn der Maßstab des "Gesundheitswertes" angelegt wird?  Wäre vielleicht nun der "Genusswert“ an der Reihe?  Kekse wirklich genießen zu können, ist wunderbar und mit dem "Genusswert" als Maß ist dies auch ohne schlechtem Gewissen möglich! Herrlich!

 

Wie geht es Ihnen mit dem Genuss? Welche Werte spielen bei Ihnen beim Essen eine Rolle und wie sind sie gewichtet? Hat der Gesundheitswert vielleicht einen zu großen Raum eingenommen und macht das Genießen schwer? Oder ist der Genusswert so hoch, dass der Gesundheitswert in den Hintergrund tritt?

 

Gemeinsam zu essen, den „sozialen Wert“ beim Essen, möchte ich nicht missen. Für manche kann der ökonomische Wert („das Lebensmittel war im Angebot“) wichtig sein. Es gibt viele unterschiedliche Werte, nach denen wir unsere Lebensmittel je nach Situation auswählen und das ist eine persönliche Entscheidung.

 

Für mich dürfen Kekse einfach gut schmecken und  müssen NICHT gesund sein!

In diesem Sinne eine genussvolle Adventzeit!

 

November 2021

Die Natur hat Ihren eigenen Rhythmus und eine Beständigkeit, die mich staunen lässt und mir Kraft und Halt gibt. Dem Leben vertrauen, ein nicht immer einfaches Unterfangen.

 

Die Blätter fallen vom Baum, ein "Dagegenstemmen" macht keinen Sinn und ist im Grunde unmöglich. TROTZDEM den Blick auf das Schöne werfen, die Blätter am Boden einsammeln oder dem Kreislauf der Natur übergeben und Neues entstehen lassen.

 

Dem Lauf der Jahreszeiten folgen. Die Blätter fallen lassen im Wissen, dass der Frühling wiederkommt. Diese Zuversicht wünsche ich uns allen in diesen Tagen. Das Gedicht des US-Theologe und Philosophen Reinhold Niebuhr möchte ich mit euch teilen:

 

„Gib mir die Gelassenheit, 

Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

 


Oktober2021

Es gibt Dinge, die einen einfach berühren, die unter die Haut gehen, die geteilt werden wollen, da gibt es für mich kein "später", da müssen andere Dinge warten, ...ja auch die Hunde! ;-)

 

Ich bin heute aufgewacht und hab zufällig auf eine Stelle im Film

Der Mann von La Mancha Wien 1981

geklickt und dann kamen diese Worte:

 

ATME DICH TIEF INS LEBEN EIN UND DENKE DARAN WIE ES GELEBT WERDEN SOLLTE! AUSSER DEINER SEELE NENNE NICHTS DEIN EIGEN.

 

SCHÄTZE NICHT DAS, WAS DU BIST, SONDERS NUR DAS, WAS DU VIELLEICHT EINMAL WIRST. JAGE DEN FREUDEN DES LEBENS NICHT NACH SONST WIRST DU AN IHNEN VORBEIEILEN. BLICK IMMER  VORWÄRTS. IM NEST VON VORIGEN JAHREN SIND IN DIESEM JAHR KEINE VÖGEL MEHR. SEI GERECHT GEGENÜBER ALLEN MENSCHEN. SEI HÖFLICH ZU ALLEN FRAUEN,...

 

Diese Worte berühren mich immer wieder tief! Mehr gibts gar nicht zu sagen für heute! außer: Hört euch dann auch noch das Lied an!

 

Die besgate Stelle ist nach ca. 1 Stunde 22 MInuten und 30  Sekunden


 

Die Tage werden wiede kürzer und der wunderbare Herbst steht ins Land. Es darf geerntet werden. Die Gärten sind voll mit Äpfel, Zwetschgen, Hollunder, Kürbissen, Endieviensalat,....

Unglaublich welche VIelfalt die Natur zu bieten hat.  Genießt die Lebensmittel in vollen Zügen. Sie schmecken herrlich und enthalten jede Menge Schutzstoffe.

Ein Spaziergang in der Natur ist jetzt ein herrliches Schauspiel! Vielleicht bietet sich auch an nachdenken, wofür man in den nächsten Wochen leben möchte? Was liegt mir am Herzen? Was möchte ich wieder beleben?

 


Musik & Sonne & Sommer Juni 2021

Heute möchte ich euch die Findlinge vorstellen, eine wunderbare Tiroler Band.

 

Ein Lied, das mich sehr berührt, heißt "Flügl & Fiaß": https://www.youtube.com/watch?v=U1fd7ocv-V8 Ich find das Lied einfach  nur wunderbar! ...wirf dein HERZ IN DIE WOGSCHOIN VOM LEBEN...SCHENK DEIN LACHEN & HERZ! 🥰🥰🥰 Hört sie euch an, es lohnt sich!!!!

Auch das Lied "Mensch" https://www.youtube.com/watch?v=hlr4Q7Tj9BU&list=RDU1fd7ocv-V8&index=4  ist sehr "groß" und eigentlich alle Lieder der Findlinge!

 

VIEL SPASS BEIM HÖREN! Mehr gibts nicht zu sagen, die Lieder sprechen für sich!

 


Der Mai ist da und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite

 

Im Garten ist der Frühling nicht aufzuhalten. Dieses Jahr hat uns das Wetter ja lange auf warme Frühlingstemperaturen warten lassen. Geduld ist gefragt.

 

Aber wenn der Frühling da ist,  ist es einfach nur wunderschön im Garten. Die Natur ist ein verlässlicher, treuer und mutmachender Begleiter.

 

Dieser Fächerahorn im Garten zeigt jedes Jahr seine Schönheit quasi über Nacht. Plötzlich rollt er die Blätter aus, gut vorbereitet und genau zur rechten Zeit. Den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, im Vorfeld Kraft zu tanken, zu vertrauen und dann seine Möglichkeiten sehen, lässt auch uns aufblühen und strahlen.


Ein wunderbarer Film über einen Menschen, der seinen Traum lebt! Vincent Munier - Unterwegs in der Wildnis

Schaut selbst, die Dokumentation zeigt tolle Bilder und noch viel mehr!

FASTENZEIT - Macht es heuer Sinn zu fasten? Februar 2021

Die derzeitige Corona - Situation verlangt uns allen viel ab und es muss auf vieles „verzichtet“ werden. Der Verzicht auf Kontakte mit Freunden, Familienfeste, Kinobesuche, Konzerte, Restaurantbesuche, Gottesdienste, Sportkurse, Stammtische oder gar das Fehlen des Berufes“ fordert uns alle sehr. „Macht es Sinn, jetzt zu fasten? Ist es wirklich gut, jetzt zusätzlich auf „Nahrung“ zu verzichten? Diese Frage ist für jeden persönlich zu beantworten und wenn Sie im Fasten eine Stärkung des Körpers erfahren, das Gefühl haben, dass es Ihnen gut tut, „fasten“ positiv erleben, dann ist es genau der richtige Weg.

 

Wenn Sie eher das Gefühl haben „das wäre sicher gesund, aber das schaff ich jetzt nicht“ und sich möglicherweise der Druck aufbaut „ich sollte“ aber „ich kann“ nicht, dann lassen sie es einfach sein. Eine alternative Möglichkeit wäre nicht das „freiwillige Verzichten“ sondern das „bewusste Versorgen“. Was meine ich damit? Sich gut zu versorgen, ist für Körper und Psyche wichtig. Vielleicht nehmen Sie sich vor, sich in der Fastenzeit morgens zu fragen, womit könnte ich mir heute etwas Gutes tun? Ich könnte mir ein lustiges Kabarett anhören, ein ermutigendes Gedicht lesen, ein Lied hören, eine liebe Freundin anrufen, ein Bad nehmen, dem Wald einen Besuch abstatten, den Vögeln beim Zwitschern zuhören,….

 


Gutes Essen? Vielleicht heißt es für Sie, sich wieder einmal einen Brokkoli zu kochen, sich ein gutes Frühstück zu bereiten, einen Apfel mit ins Büro zu nehmen, die Thermoskanne aus dem Keller zu holen und sich einen Tee zur Arbeit mitzunehmen, wieder vorzukochen , langsamer zu essen, im Sitzen zu essen, eine Blume auf den Esstisch zu stellen,…uvm.

 

Vielleicht könnte die Fastenzeit ein Anlass sein, bewusster auf die Signale Ihres Körper zu hören. Zu trinken, wenn leichter „Durst“ verspürt wird, sich die Zeit zu nehmen, aufzustehen und sich ein Glas Wasser zu holen und nicht zu warten bis der Körper am Abend mittels Kopfweh auf sich und den Flüssigkeitsmangel aufmerksam macht. Unsere Körpersignale sind ein „Schutz“. Überhören wir sie, werden Sie lauter. So ist auch das Hungergefühl etwas Gutes. Es macht uns aufmerksam, dass uns die Energie ausgeht. Jetzt wäre die Chance, sich gut zu „versorgen“ und das bedeutet für jeden etwas anders. Der Griff zu Lebensmitteln, die nicht nur satt machen sondern auch gut mit Nährstoffen versorgen, wäre eine Möglichkeit. Dies setzt voraus, dass ich diese Lebensmittel eingekauft, die Jause mitgenommen,…..habe. Somit ist eine Vorarbeit nötig. Vielleicht „verzichten“ sie in dieser Fastenzeit einfach „auf das schlechte Gewissen“ und essen Sie gut und gerne! Gut und gerne bedeutet nicht „maßlos & üppig“ ;-)

 

INSPIRATION im FEBRUAR 2021 zum Thema VERTRAUEN

Gerade in der derzeitigen Situation fällt es oftmals schwer Vertrauen zu haben. Hier ein paar meiner Gedanken zum Thema "Vertrauen":

Wenn ein Baby seine ersten Schritte wagt, stellt es seine kleinen Füßchen entschlossen auf den Boden. Ein Bein wird mutig in die Luft gehoben und an einer anderen Stelle wackelig abgesetzt. Der Winzling stellt sich nicht die Frage, ob der Boden ihn trägt. Das Kind vertraut und staunt. In so manchen Gehversuchen, gepaart mit hinfallen und wieder aufstehen, macht es die Erfahrung, dass es sich auf seine kleinen Füßchen verlassen kann. Jedes Mal ein Stückchen mehr. Allmählich hat das Kind nicht nur Laufen gelernt, sondern auch das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten gestärkt.

 

Dankbar blickt es als erwachsener Mensch darauf zurück, viele Male in die schützenden Hände eines lieben Menschen gefallen zu sein, sodass sein Vertrauen in die Fähigkeiten anderer wachsen konnte.

 

Es gibt Zeiten im Leben, in denen der Boden von Eis und Schnee bedeckt ist und wir den Halt zu verlieren scheinen. Nun gilt es Innezuhalten, trittsichere Stellen zu suchen und auch Ausschau zu halten nach Menschen und Dingen, denen man vertraut und die ganz dicht und schützend an der Seite stehen. Das Gefühl, dass ich mir selbst dieser Mensch, dem ich mein Vertrauen schenke, sein kann, macht den Schritt meinen Weg weiterzugehen möglich. Im Vertrauen, dass auch dieses Eis schmilzt, setze ich teils mutig, teils ängstlich meine Schritte und spüre den festen Boden (Gott, gute Mächte,....), der mich immer trägt. (G. Bertignoll)


verständnisvoll

wissenschaftlich

von Mensch zu Mensch